Asanas – kein Buch mit sieben Siegeln
Yoga ist schwierig und beim Sonnengruß verreißen Sie sich sicher gleich den Rücken? Weit gefehlt – in unserem kleinen Yoga-Anfängerkurs finden Sie Asanas, die sich auch ohne Vorkenntnisse ausführen lassen.
Die Asanas sind das Herzstück des Yoga. Die Körperstellungen werden sehr bewusst und mit der richtigen Atmung ausgeführt. Ziel der jeweiligen Übungen ist es, die Muskulatur zu kräftigen, den Körper beweglicher zu machen und eine tiefe geistige Entspannung zu erreichen. Der spirituelle Aspekt unterscheidet Yoga von Gymnastik, die eine rein körperliche Leistungssteigerung zum Ziel hat. Jeder Yoga-Stil kennt eigene Asanas, die unter ihren Sanskrit-Namen wie „Shirshasana“ (Kopfstand) in den Lehrbüchern der Schulen beschrieben werden. Die Haltungen reichen von schweißtreibenden Power-Yoga-Übungen mit dynamischen Bewegungsabläufen über Yoga-Dehnübungen bis zu ruhenden Yoga-Übungen für die Entspannung.
Sie müssen aber als Anfänger keinem bestimmten Yoga-Stil folgen und sich in die indische Philosophie vertiefen. Suchen Sie sich einfach für Sie passende Asanas aus und stellen Sie sich ein individuelles Programm zusammen, das Ihre Schwachpunkte berücksichtigt. So müssen Sie als Yoga-Anfänger den Sonnengruß nicht gleich in allen Posen flüssig beherrschen, Sie können auch zunächst einzelne Haltungen einüben. Das gelingt auch, wenn Sie ein paar Pfund zu viel haben – Bloggerin Jana macht es Ihnen beim Plus Size Yoga vor. Auf eines sollten Sie aber nicht verzichten, wenn Sie Ihr Workout starten: Führen Sie immer eine Reihe von Yoga-Aufwärmübungen durch, bevor Sie intensiver loslegen. Das beugt Verletzungen wie Zerrungen vor.