Je mehr Gewürze Sie verwenden, desto stärker sollten Sie den Glühwein süßen. Sonst wird das Getränk schnell zu herb. Neben Zucker kommen Honig und Agavendicksaft infrage, auch Marmeladen und Fruchtsäfte leisten süße Dienste. Bei Zuckerersatzstoffen sollten Sie auf einen möglichst neutralen Eigengeschmack achten: Stevia etwa eignet sich weniger gut, da es einen leicht bitteren Charakter hat. Eine frische Note verleihen Sie dem Getränk mit in Scheiben geschnittenen Orangen oder Zitronen. Cranberrys, Rosinen, Preiselbeeren, Holunderbeeren, Heidelbeeren, Granatapfelkerne, Hagebutten, Apfel- oder Birnenstückchen setzen fruchtige Akzente, für eine Duftnote sorgen Blüten: Geben Sie ein paar Hibiskus- oder Rosenblätter in den Glühwein!
Einen dekorativen Knabbereffekt bringen Sie mit ein paar Mandelblättchen in das Getränk. Mit diesen Zutaten können Sie auch einen fertigen, bereits gewürzten Glühwein verfeinern. Übrigens: Wenn Sie im Regal Flaschen mit dem Etikett „Winzerglühwein“ sehen, greifen Sie ruhig zu. Die Produkte sind in der Regel von guter Qualität, da gemäß Weinverordnung nur die Trauben aus dem Anbau eines Winzers verarbeitet werden dürfen – Ergebnis ist ein reinsortiger, ausgewogener Wein.