- Nachhaltigkeit
- Kaffee
- Länderindividuelle Programme
UNSERE LÄNDERÜBERGREIFENDEN PROGRAMME
Wir entwickeln für jedes Land maßgeschneiderte Programme, gemeinsam mit den Menschen und Partnern vor Ort. Warum? Weil jedes Land seine eigenen Herausforderungen hat. So können wir am meisten bewirken.
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UNSERE PROGRAMME IN BRASILIEN
Brasilien ist der größte Kaffeeproduzent der Welt – mit Abstand. Fast die Hälfte des Kaffees stammt heutzutage aus dem Bundesstaat Minas Gerais im Südosten des Landes. Viele der Kaffeefarmen können bereits jetzt gut vom Kaffeeanbau leben. Und wir wollen, dass das auch langfristig so bleibt. Denn sowohl der Klimawandel als auch Umweltschäden durch konventionellen Kaffeeanbau machen sich bemerkbar.
Deshalb unterstützen wir die Farmer*innen vor Ort dabei, den Kaffeeanbau immer nachhaltiger zu gestalten.
Das Projekt im Überblick
Brasilien - Sul de Minas, Minas Gerais / Mogiana Paulista, São Paulo
Landesspezifische Herausforderungen: Auswirkungen des Klimawandels
Projektlaufzeit: 2025 - 2028
Projektziele: Anpassung an den Klimawandel, verantwortungsvoller Umgang mit Agrarchemikalien, Entwicklung von alternativen, umweltfreundlicheren Anbaumethoden, Wiederaufforstung der heimischen Vegetation.
Projektpartner: Coomap, Coopfam, Exp. Guaxupé, , Olam Food Ingredients (OFI), Emater
Bisher erreichte Farmen: 1.200
MENSCHEN & IHRE KAFFEEGESCHICHTE
„Wir möchten, dass Farmer*innen die Hilfen erhalten, die wirklich weiterhelfen.“
Murillo, Agronom bei Enveritas
Als Agronom weiß Murillo, wie wichtig und hilfreich ehrliche Analyse der lokalen Bedingungen sind.
Nur so können wirklich die Probleme und Ursachen identifiziert und angegangen werden.
UNSERE PROGRAMME IN VIETNAM
Vietnam ist der zweitgrößte Kaffeeproduzent der Welt. Und das, obwohl die Anbauflächen für Kaffee um einiges kleiner sind als in Brasilien, dem größten Kaffeeproduzent*innen. Insbesondere für Robusta Bohnen finden sich in Vietnam sehr gute Anbaubedingungen. Wir beziehen unseren Kaffee aus dem zentralen Hochland. Hier haben die Bauern oft nur sehr kleine Anbauflächen und leiden unter den Folgen des Klimawandels. Ernteausfälle und Armut spielen eine große Rolle.
Wir arbeiten daher mit Kaffeefarmern zusammen, die unter der Armutsgrenze leben, mit dem Ziel ihre Lebensbedingungen signifikant zu verbessern.
Das Projekt im Überblick
Vietnam – Central Highlands, Gia Lai, Kon Tum & Dak Nong Provinz
Landesspezifische Herausforderungen: Armut, übermäßiger Gebrauch von Agrochemikalien, Dürre und Wasserknappheit, Auswirkungen des Klimawandels
Projektlaufzeit: 2025 - 2028
Projektziele: Einkommenssteigerung, Umweltschutz, Maßnahmen gegen den Klimawandel, Rückverfolgbarkeit
Projektpartner: Neumann Kaffee Gruppe (NKG) bzw. Neumann Gruppe Vietnam Limited, Sustainable Solution Switzerland (DSS), SNV Netherlands Development Organisation, Olam Vietnam
Bisher erreichte Farmen: 4.500
MENSCHEN & IHRE KAFFEEGESCHICHTE
„Bevor ich an dem Programm mit Tchibo teilnahm, war ich ein sehr schüchterner Mensch und die Art, wie ich Kaffee anbaute, war noch nicht auf dem neuesten Stand. Nachdem ich jedoch an dem Projekt teilgenommen hatte und mit vielen Menschen in Kontakt gekommen war, und neue Erfahrungen im Kaffeeanbau gesammelt hatte, konnte ich viele Veränderungen an mir feststellen: Ich fühlte mich selbstbewusster und meine Kaffeeanbaumethoden hatten sich verbessert.“
Thuy Nguyen, Kaffeebäuerin
UNSERE PROGRAMME IN GUATEMALA
Guatemala ist von den rund 90 Kaffee anbauenden Ländern unter den Top 15. Angebaut werden hauptsächlich Arabica-Sorten, die in den vulkanischen, nährstoffreichen Böden ideale Bedingungen vorfinden. Bei unseren Projekten geht es uns vor allem um Hilfe zur Selbsthilfe, wir unterstützen mit Trainings, um unter anderem die Produktivität und die Qualität des Kaffees zu verbessern, aber auch um Ernten besser vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Darüber hinaus werden junge Menschen, vor allem Mädchen und junge Frauen, mit unterschiedlichen Programmen gefördert.
Das Projekt im Überblick
Guatemala - Santa Barbara, Huehuetenango
Landesspezifische Herausforderungen: Armut, Auswanderung, Kinderarbeit, Klimawandel
Projektlaufzeit: 2022 - 2030
Projektziele: Anpassung an den Klimawandel, Einkommenssteigerung, Reduktion von Kinderarbeit
Projektpartner: Coffee Care
Bisher erreichte Farmen: 2.500
MENSCHEN & IHRE KAFFEEGESCHICHTE
„Jetzt bekomme ich mehr Geld für meinen Kaffee“
Armanda Gomez
UNSERE PROGRAMME IN TANSANIA
Tansania ist mehr als nur ein Traumziel für Safari-Urlauber: Es ist Heimat einzigartiger Spezialitätenkaffees. Aber auch hier sind die Schatten des Klimawandels zu spüren.
Mit unseren Projekten wollen wir die nächste Generation von Kaffeefarmer*innen stärken, und u.a. durch Schulungen dabei helfen, die Produktivität und Qualität des Kaffees zu steigern.
Die Zukunft sichern: Nachwuchs fördern & Wissen vermitteln
Lesen, schreiben, rechnen – das lernt man in der Schule. In Tansania haben 1.250 Schülerinnen und Schüler an sieben Schulen freiwillig ein weiteres Fach: Nachhaltigen Kaffeeanbau. In Tansania ist es üblich, dass Kinder die Kaffeefarmen ihrer Eltern übernehmen. Und wir unterstützen die nächste Generation, fit für den Kaffeeanbau der Zukunft zu werden – mit den sogenannten „Coffee Clubs“ in den Regionen Mbeya und Songwe, die wir gemeinsam mit unserem Partner City Coffee Ltd ins Leben gerufen haben.
Hier erlernen die Jungfarmer*innen Methoden für einen nachhaltigeren Kaffeeanbau: Welche natürlichen Düngemittel gibt es? Wie kann man Wasser und Boden bestmöglich schützen? Aber auch: Wie führe ich erfolgreich eine Farm? Wertvolles Wissen, das direkt umgesetzt werden kann: auf den schuleigenen Kaffeefeldern und auf den Familienfarmen, die die Eltern zur Verfügung stellen. Und: Durch den Verkauf des Kaffees haben die Schulen eine zusätzliche Einnahmequelle – Einnahmen, die beispielsweise für neue Schulbücher eingesetzt werden können.
Das Projekt im Überblick
Tansania - Mbyea und Songwe
Landesspezifische Herausforderungen: Genderinklusion, Klimawandel
Projektlaufzeit: 2017 - 2029
Projektziele: Stärkung der nächsten Kaffee-Farmer*innen Generation, Steigerung der Produktivität und Qualität durch Anreicherung von Wissen, Know-how und Wissensvermittlung zum nachhaltigen Kaffeeanbau
Projektpartner: City Coffee
Bisher erreichte Farmen: 400 Coffee Clubs: 1.250 Schüler*innen
MENSCHEN & IHRE KAFFEEGESCHICHTE
„Ich bin unheimlich stolz darauf, die nächste Generation der Kaffeefarmer*innen ausbilden und fördern zu können! “.
Martha Kimboi , Lehrerin und Koodinatorin der Coffee Clubs
Gerechnet haben wir mit 50 Jugendlichen – heute sind es um die 634 Schüler*innen.
640 sind aktuell dabei und 460 sind sogenannte Graduates, diese werden aber auch weiterhin betreut und zählen noch immer zu den Coffee Clubs.
UNSERE PROGRAMME IN HONDURAS
Fruchtbare, vulkanische Böden und ein tropisches Klima sorgen für ideale Anbaubedingungen für Kaffee, der zu einem der wichtigsten Exportgüter in Honduras geworden ist. Kaffeeanbau ist hier ein echter Familienbetrieb mit viel Handarbeit. Doch die Auswirkungen des Klimawandels und Probleme im Land, wie Armut, stellen die Kleinbauernfamilien vor Herausforderungen.
Wir wollen sie mit unseren Maßnahmen dabei unterstützen, diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen.
Das Projekt im Überblick
Honduras - San Andrés und Caona, Honduras
Landesspezifische Herausforderunen: Armut, Auswanderung, Bodengesundheit, Kinderarbeit
Projektlaufzeit: 2022 - 2029
Projektziele: Einkommenssteigerung und Anpassungen an den Klimawandel, Kinderbetreuung
Projektpartner: Becamo, Inga Foundation
Bisher erreichte Farmen: 1.200
Mit Kita-Projekten Entwicklung fördern.
Die Kaffeeernte stellt viele Familien in Honduras jedes Jahr vor eine Herausforderung – denn oft fällt sie mit der Ferienzeit zusammen und es fehlt an verlässlicher Betreuung für die Kinder.
In den Regionen Lempira und Ocotepeque – aus denen unser Privat Kaffee Honduras stammt – setzen wir genau hier an und schaffen gezielt Unterstützung im Alltag der Familien. Mit unseren Kitas bieten wir während der Ernte- und Ferienzeit sichere Betreuungsangebote für Kinder. Dort werden sie nicht nur betreut und versorgt, sondern auch gezielt gefördert. Auf diese Weise helfen die Einrichtungen dabei, den Kindern bessere Entwicklungschancen zu ermöglichen und Kinderarbeit zu vermeiden.
"Mir gefällt am besten, dass wir hier spielerisch lernen und viele Dinge machen können, die wir in der Schule nicht lernen. Auch das Essen ist lecker, und wir fühlen uns hier sicher."
Arnoldo, Kind
"Wir als Eltern und begünstigte Produzenten des Projekts sind dankbar für die Möglichkeit, diese Einrichtung in unserer Gemeinde zu haben und sie erleichtert uns die Arbeit (…). Wir sind sehr zufrieden, denn wir wissen, dass die Kinder in der Kita sicher und gut versorgt sind, während wir zur Erntezeit auf den Feldern arbeiten und sie dabei keinerlei Gefahr ausgesetzt sind."
DOMINGO MARTINEZ, Vater und Produzent
"Viele Eltern berichten, dass ihre Kinder am Ende der Saison gesünder, aktiver und fröhlicher sind. Lehrkräfte und Familien stellen außerdem fest, dass sich die Kinder nach der Rückkehr in die Schule besser zurechtfinden, motivierter lernen und aktiver am Unterricht teilnehmen. Das zeigt, dass die Kita weit über die tägliche Betreuung hinaus wirkt und einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Kinder und der Gemeinschaft leistet."
Andrea, Becamo Projektkoordinatorin
MENSCHEN & IHRE KAFFEEGESCHICHTE
„Dank der technischen Unterstützung, die ich erhalten habe, konnte ich die Bedingungen auf meinem Betrieb verbessern und die Produktivität pro Fläche steigern. Außerdem konnte ich dank der Schulung das Auftreten von Schädlingen und Krankheiten verringern, weil ich gelernt habe, biologische Produkte zu entwickeln und anzuwenden, die mir auf meinem Betrieb zur Verfügung stehen.“
Jose Valerio Diaz, Kaffeebauer
UNSERE PROGRAMME IN PERU
Peru zählt zu den wichtigsten Kaffee-Anbaugebieten – auch für Tchibo. Doch viele der kleinen Landwirt*innen, vor allem in der Region Junín, aus der wir unseren Kaffee beziehen, leiden unter immer niedrigeren Ernten und Ernteausfällen durch Schädlinge.
Das Projekt im Überblick
Peru – Junín
Landesspezifische Herausforderungen: Klimawandel, Armut, Auswanderung, Bodenerosion,Wasserverschmutzung
Projektlaufzeit: 2025 - 2030
Projektziele: Anpassung an den Klimawandel, Einkommenssteigerung
Projektpartner: Perhusa
Bisher erreichte Farmen: 440 Farmen
MENSCHEN & IHRE KAFFEEGESCHICHTE
„Viele Menschen verlassen Kaffee und bauen z.B. Kakao an. Aber wir wollen weiterkämpfen, weil wir das Produkt lieben."
Corali, Kaffeefarmerin
UNSERE PROGRAMME IN KENIA
Kenia ist weltweit für seine erstklassigen Arabica-Kaffees bekannt, die in den nährstoffreichen Hochebenen rund um das Mount-Kenya-Massiv gedeihen. Auch hier stellen der Klimawandel und niedrige Einkommen die Farmer*innen vor Herausforderungen, die wir gemeinsam mit unseren Projekten angehen.
Das Projekt im Überblick
Kenia –Kirinyaga, Mount Kenya
Landesspezifische Herausforderungen: Klimawandel, Bodenerosion & Verlust von Biodiversität, Einkommen
Projektlaufzeit: 2025 - 2028
Projektziele: Anpassung an den Klimawandel, Steigerung von Produktivität und Qualität, Einkommensdiversifizierung, Gender- und Jugendinklusion
Projektpartner: Ibero (NKG) Kenya, Rainforest Alliance,, Inoi Farmers Cooperative Society Limited
Bisher erreichte Farmen: 100 Lead-Farmen
MENSCHEN & IHRE KAFFEEGESCHICHTE
„Jetzt, da das Projekt angelaufen ist und die Partner*innen zusammenarbeiten, habe ich die Hoffnung, dass meine Bemühungen zu etwas (greifbarem) führen werden.“
Lydia Muthoni, Kaffeebäuerin

























